Ehrliche Lautsprecher.

Der etwas andere Keller

von Peter aus Wiesbaden am 17. Januar 2019
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Vision: Und zugleich eine große Herausforderung an meiner Vision festzuhalten, unter guten akustischen Verhältnissen einen wohnlichen Raum zu schaffen in dem man ungestört Musik genießen und digitalen Kinosound in angemessener Lautstärke hautnah spüren kann. Nach langer Vorplanung habe ich vor einigen Monaten angefangen meinen 24qm großen “Kellerraum“ für seine neue Verwendung umzubauen, alle erforderlichen Maßnahmen wurden auf den Punkt gebracht und konsequent durchgeführt.

Umbau: Ich baute einen auf Gummilagern aufgehängten  „Raum im Raum“ ohne eine feste Verbindung zum Mauerwerk. Schallbrücken wurden somit effizient verhindert. Der Zwischenraum von Decke und Wänden zum Mauerwerk betrug 12cm, dieser wurde komplett mit halbsteifen Steinwollplatten ausgefüllt.

Elektro: Komplette Neuinstallation direkt ab Zählerschrank mit 3 Stromkreisen und Entstörfiltern.Strikte Trennung von AC, Telefon, Antenne, Netzwerk und Signalleitungen. Für die zahlreichen fernbedienbaren Beleuchtungsvarianten wurden ausschließlich LED Lampen verbaut.

Türen: Doppelte und zusätzlich Isolierte Schallschutztüren, wenn beide Türen geschlossen sind, ist das Studio frei von Außengeräuschen. Das Fenster hat vierfach Verglasung, es dringt keinerlei Schalldruck nach außen und in die darüber liegenden Wohnräume.

Wände: Sind aus 19mm MDF Platten, ebenfalls auf Gummi gelagert und mit speziell angefertigten Spikes auf die Betonbodenplatte gestellt, auf die Wände wurde Teppichboden verklebt, anschließend  BÜHNEN MOLTON Akustikstoff verspannt.

Regal: Eigenbau aus Granit, Edelstahl und Quarzsand, es dient nicht nur als Stellfläche für die Geräte, es setzt diese auch optisch in Szene und ist ein angenehmer Blickfang. Kein wackliges Designerstück, sondern ein massives, vibrationsfestes und resonanzarmes Unikat, Eigengewicht ca.60 Kg.

Fußboden: Unter dem Bodenbelag wurden Kupferbänder verbaut und an den Potentialausgleich angeschlossen, darauf  spezielle Schallentkopplungsunterlagen verlegt, der aktuelle Bodenbelag ist aus reiner Schurwolle, verspannt und verklebt.

Interieur: Decke, Wände und Bodenbelag sind farblich aufeinander abgestimmt.Bis auf 2 Sessel und einen kleinen Beistelltisch wurde auf weiteres Mobiliar verzichtet. Die beiden Surround nuVero 7 Lautsprecher stehen auf 12cm dicken Metallrohren die ich mit Beton ausgefüllt habe, die Trägerplatte ist mit der Bodenplatte durch einen durchgehenden Gewindestab fest verschraubt, die Stative stehen auf verstellbaren Spikes. Mit aktuellen Messgeräten, Mikrofonen und nicht endenden Testtönen wurde in nächtelanger Arbeit die Raumakustik optimiert. Keine übertriebene Darstellung einzelner Komponenten, eher eine optische Diskretion prägen jetzt das Gesamtbild des Raumes.

Fertigstellung: Ende des Jahres war die mit Spannung erwartete Einweihung. Zur Eröffnung wurden auch ausgewählte Musikstücke von der

                        NUBERT CD  - FASCINATION WITH SOUND -

präsentiert. Das Ergebnis hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen.Wahnsinn, Gänsehaut, Begeisterung und Staunen über die hochkarätige und klanggewaltige Musikwiedergabe die ich in einer solchen Qualität nur selten gehört habe. Von der Auflösung, Klarheit, Basspower, Dynamik und der präzisen räumlichen Abbildung bin ich absolut begeistert.

Fazit: Ohne die absoluten Spitzenlautsprecher nuVero 14 hätte ich mein hochgestecktes Zielnicht erreicht. Die Verarbeitungsqualität und die überragenden Eigenschaften der nuVero 14 Lautsprecher machen den Abstand zu vielen anderen auch wesentlich teueren Lautsprecherboxen deutlich.Die Firma Nubert werde ich auch weiterhin jederzeit weiterempfehlen.

 

Geräte Stereo:            nuVero 14, Symphonic Line RG 10 MK 4,  MARANTZ CD

Geräte Surround:        DENON AV 4308,  PANASONIC BD,  nuVero 14,  nuVero 7,

Verbindungen:            Symphonic Line Referenz,  Kimber Cable 8 TC, Goldkabe

                                     WBT Stecker

Fotos:                         Eigene Aufnahmen.

 

 

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